Samtpfoten - Sorgenkinder des Tierschutzvereins ! ! !

Edel, schmusig, geschmeidig, anhäglich, wunderhübsch, selbständig...
Doch wer kennt sie nicht - die halbverhungerten, freilebenden Katzenkinder, die mit verquollenen Augen und triefenden Nasen ihr klägliches Dasein führen?
Niemandem gehören sie, keiner will sie haben, geschweige denn die Verantwortung und die Kosten für eines dieser heimatlosen Wesen übernehmen. Wenn sie lästig oder krank werden, ihre Population zu stark ansteigt, werden sie "Sache des Tierschutzes". Besonders in ländlichen Gebieten erreicht uns jeweils im Frühjahr und im Herbst eine wahre Katzenflut von kleinen Kätzchen. Oftmals werden die unerwünschten Nachkommen der eigenen Hauskatze zu uns gebracht. Die Bitte um eine Kastration des Tieres stößt auf taube Ohren.
Leider ist es immer noch üblich (wenn auch nach dem Tierschutzgesetz verboten), die kleinen Katzenwelpen zu erschlagen, ertränken oder einfach irgendwo auszusetzen, wo sie sich dann wieder unkontrolliert vermehren. "Nehmt´s es, sonst muss ich sie erschlagen, mir gehört sie nicht." Diesen Satz hören wir sehr oft. Er macht mich traurig und wütend zugleich.
Die Anfälligkeit für verschiedene Katzenkrankheiten besonders bei den kleinen, verwahrlosten Katzenkindern tragen zum Sorgenpaket bei und lassen unsere finanzielle Sitiation sehr stark in den Keller sinken. Jeder Neuankömling muss entfloht, entwurmt und gegen Ohrmilben behandelt werden. Die Grundimunisierung (Impfungen) und Kastration sind ebenso wichtig bevor ein Tier zur Vermittlung angeboten werden kann.
Die Zahl der Interessenten steht in keinem Verhältnis zu den abgegebenen Tieren. So dass unsere Tierheime ständig über unzählige, ungewollte und heimatlose Schmusetiger verfügen.
Bitte lassen Sie Ihr Tier kastrieren!
Passen Sie gut auf Ihre Mieze auf und geben Sie ihr ein sicheres Zuhause!